Neuigkeiten  / Aktuelles

 

22.05.18

Sportakrobatik

Phantastischer Erfolg in Mainz

 Das Damentrio Nicole Boxler, Lea Fuchs und Sophie Kirschner werden dreimal deutscher Meister bei den Junioren 2. Das Schülerpaar Jana Semenschenko / Lilly Maresch erobert Podestplatz zwei und drei.

Die Sportakrobaten des TSV Friedberg blicken auf ein äußerst erfolgreiches Wochenende des 12./13. Mai zurück: die fünf Sportlerinnen, welche bei den Deutschen Meisterschaften der Altersklasse Schüler und Junioren 2 in Mainz-Laubenheim an den Start gingen, kamen allesamt mit Medaillen zurück.

Dem Junioren-Trio mit Nicole Boxler, Lea Fuchs und Sophie Kirschner gelang mit dem Gewinn aller drei möglichen Titel in ihrer Altersklasse eine riesige Überraschung. Das Trio trainiert in dieser Konstellation erst seit Anfang des Jahres zusammen, in wenigen Wochen und vielen Trainingseinheiten wurde zusammen mit Trainerin Nina Wente an neuen Choreographien und technischen Höchstleistungen gearbeitet. Im Vorfeld konnte die Konkurrenz nur schwer eingeschätzt werden, an den beiden Wettkampftagen stachen dann Nicole, Sophie und Lea mit ihren ausdrucksstarken Übungen und technisch sehr sauberen Elementen deutlich hervor. Schlussendlich konnten sich die drei gegenüber ihren neun gegnerischen Teams deutlich absetzen und wurden sowohl in Balance als auch in Dynamic sowie im Mehrkampf Deutsche Meister.

Bei den Schülern trafen Jana Semenchenko und Lilly Maresch (Startgemeinschaft mit dem SAV Augsburg) auf ganze 20 gegnerische Paare. Nach dem Gewinn der Bronzemedaille bei der DM 2017 wollten die beiden auch dieses Jahr wieder angreifen, wobei ihnen eine Fußverletzung fast einen Strich durch die Rechnung machte. Dank der schnellen Genesung konnten die beiden dennoch antreten, wenn auch etwas geschwächt. Mit ihrer fehlerfreien und ausdrucksstarken Balance-Übung schafften es Jana und Lilly dieses Jahr sogar auf den zweiten Rang, verbunden mit dem Vizemeistertitel. Auch in der Dynamic-Übung gelang ihnen mit dem dritten Platz der Sprung aufs Siegertreppchen. Der erste Platz ging jeweils an das Damenpaar aus Düsseldorf, welches Deutschland vor ein paar Wochen an der Europameisterschaft vertreten hat.
Durch diese Glanzleistungen konnten sich Jana und Lilly für die Deutsche Meisterschaft der Jugend qualifizieren, die in 4 Wochen in Sindelfingen stattfindet. Zwei weitere TSV-Formationen werden das Damenpaar begleiten.

TSV Trainerin Nina Wente, zugleich auch Landestrainerin des BTV fand bei den deutschen Meisterschaften Unterstützung durch Cotrainerin Corina Wittmann, die das Team mit betreute (niwe / wm-)

 

Die Ergebnisse der deutschen Meisterschaften Schüler und Junioren 2

 

Disziplin: Damen Gruppe Altersklasse: Junioren 2 - Balance (10 Teams)

Platz 1 TSV Friedberg mit Lea Fuchs Nicole Boxler Sophie Kirschner                    26.470 P

Platz 2 SKG Erbstetten mit Lena Holdefer Kira Winter Lenia Hofmann                  25.300 P.

Platz 3 Dresdner SC 1898 mit Miriam Kott Hannah Kuhnert Alexa Krause            25.290 P.

 

Disziplin: Damen Paar Altersklasse: Schüler - Balance (21 Paare)

Platz 1   LZSA Düsseldorf mit Anna Grass Xenia Chesler                                                26.050 P.

Platz 2 TSV Friedberg / SAV mit Jana Semenchenko Lilly Maresch                           25.350 P.

Platz 3 .TSR Olympia Wilhelmshaven mit Lina Wark Lina Carow                               24.650 P

 

Disziplin: Damen Gruppe Altersklasse: Junioren 2 - Dynamik (10 Teams)

Platz 1 TSV Friedberg mit Lea Fuchs Nicole Boxler Sophie Kirschner                                      26.040 P.

Platz 2 .TV Ebersbach mit Lena Fassbaender Francesca Meola Lene Löffler                         25.080 P

Platz 3   SKG Erbstetten mit Lena Holdefer Kira Winter Lenia Hofmann                                  24.230 P.

 

Disziplin: Damen Paar Altersklasse: Schüler - Dynamic (21 Paare)

Platz 1   LZSA Düsseldorf mit Anna Grass Xenia Chesler                                                         27.100 P.

Platz 2   TSR Olympia Wilhelmshaven mit Lina Wark Lina Carow                                             25.900 P.

Platz 3 116 TSV Friedberg / SAV mit Jana Semenchenko Lilly Maresch                                   24.600 P.

 

Disziplin: Damen Gruppe Altersklasse: Junioren 2 - Mehrkampf (6 Teams)

Platz 1   TSV Friedberg mit Lea Fuchs Nicole Boxler Sophie Kirschner                                    79.420 P.

Platz 2   TV Ebersbach mit Lena Fassbaender Francesca Meola Lene Löffler                         75.850 P.

Platz 3 . SKG Erbstetten mit Lena Holdefer Kira Winter Lenia Hofmann                                   75.110 P

 

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In einer neu gebildeten Damengruppe holten sich Nicole Boxler (Mitte), Lea Fuchs (unten) und Sophie Kirschner (oben) in Mainz bei den Junioren 2 drei deutsche Meistertitel Foto: Felix Kuntoro

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Jana Semenschenko und Lilly Maresch (Startgemeinschaft mit SAV Augsburg) wurden deutsche Schüler-Vizemeister 2018 in der Balance Foto: Felix Kuntoro

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Trainerin Nina Wente ist stolz auf das erfolgreiche Akrobatenteam des TSV Friedberg bei den deutschen Meisterschaften der Schüler und Junioren 2 in Mainz  Foto: Felix Kuntoro

 



 

10.05.18

Sportakrobatik

Stark motiviert zur Deutschen Meisterschaft

Ein Duo und ein Trio des TSV Friedberg haben in Mainz Ambitionen auf Podestplätze

Dieses Wochenende, am 11. und 12. Mai 2018, stehen für die Friedberger Sportakrobaten die ersten Deutschen Meisterschaften des Jahres an: am Freitag und Samstag werden in Mainz-Laubenheim die Meister in den beiden Altersklassen Schüler und Junioren 2 gesucht. Der TSV schickt dabei in jeder Klasse eine Formation ins Rennen: Jana Semenchenko und Lilly Maresch (Startgemeinschaft mit dem SAV Augsburg) bei den Schüler-Damenpaaren und Lea Fuchs, Nicole Boxler sowie Sophie Kirschner bei den Junioren-Damengruppen.

Bei Jana und Lilly ist es nach 2017 der zweite Start an einer Deutschen Meisterschaft, letztes Jahr schafften sie es mit ihrer Balance-Übung sogar auf den tollen dritten Rang. Mit neuer, ausdrucksstarker Balance-Übung und ihrer pfiffigen Tempo-Übung möchten sie auch dieses Jahr wieder angreifen. Bestmöglich verlief die Vorbereitungsphase allerdings nicht: Lilly verletzte sich nach der vergangenen, sehr erfolgreichen Bayerischen Meisterschaft, sodass ein Start bis letzte Woche ungewiss war. Zur Freude aller verheilte die Fuß-Verletzung schneller als gedacht, sodass die beiden seit letzter Woche wieder relativ gut trainieren konnten und auch die Tempo-Übung mit vielen Absprüngen Landungen am Wochenende geturnt werden kann.

Ihre Vereinskolleginnen Nicole und Sophie sind als Damenpaar nicht nur in Deutschland bekannt: nach ihren zahlreichen Deutschen Titeln und auch Teilnahmen an Welt- und Europameisterschaften werden die beiden erfolgreichen Sportakrobatinnen seit Anfang des Jahres durch Lea Fuchs im Trio ergänzt. Auch Lea ist nicht unbekannt: sie wurde 2011 als Oberfrau in einem Damenpaar Deutsche Meisterin, damals ebenfalls in der Altersklasse Junioren. Nun ist sie nach langer Trainingspause zurück und kann mit Nicole und Sophie als Unterfrau nochmals durchstarten.

Die Wettkampfvorbereitung seit Anfang des Jahres war kurz, an der Bayerischen Meisterschaft vor drei Wochen gingen die Akrobatinnen nur mit zwei statt der in der Junioren-Klasse geforderten drei Übungen an den Start und holten jeweils den Titel nach Friedberg. Nun wurde auch die dritte, die kombinierte Übung, einstudiert, welche sie dann hoffentlich am Samstag im Finale der besten acht Trios präsentieren dürfen.

Insgesamt haben Lea, Nicole und Sophie zwölf Gegner aus ganz Deutschland, Jana und Lilly treffen sogar auf 21 weitere Damenpaare. "Die Konkurrenz ist groß und stark, eine meiner Formationen ist neu und die andere aufgrund einer Verletzung geschwächt - es bleibt spannend, wo sich die Friedberger dieses Jahr platzieren können“, so Heimtrainerin Nina Wente. Für eine bestmögliche Vorbereitung wurde jede freie Minute trainiert, am vergangenen Wochenende sogar zusammen mit Bundestrainer Igor Blintsov, der zum bayerischen Kaderlehrgang nach Friedberg angereist war. Im Grunde ist in Mainz alles möglich, entscheiden wird schlussendlich die Tagesform und wie gut die Mädchen ihre Nervosität beherrschen können. (wm-)

Das neue Sportakrobatentrio Lea Fuchs, Nicole Boxler und Sophie Kirschner setzen alles darauf an, um bei den Deutschen Meisterschadft in Mainz-Laubenheim aufs Podest zu kommen.

Foto: Lea Fuchs (unten), Nicole Boxler (mittig), Sophie Kirschner (oben)

Quelle: DJK Eggolsheim

Sportakro 11.05.18

 

 

26.04.18

Wahre Titelflut ergießt sich über den TSV          

 Bei den bayerischen Meisterschaften im oberfränkischen Eggolsheim gaben Friedberger Sportlerinnen den Ton an

 

Zu Beginn der Meisterschaft durften die beiden mehrfachen deutschen Meisterinnen und EM-Teilnehmerinnen Nicole Boxler & Sophie Kirschner vom TSV Friedberg eine Ehrung für ihre besonderen sportlichen Leistungen entgegen nehmen.

Für die Herzogstadt gingen insgesamt 22 Sportlerinnen auf die Matte, die von den beiden Trainerinnen Nina Wente und Corina Wittmann bis zu fünf Trainingseinheiten pro Woche vorbereitet wurden. Was folgte, war ein höchst spannender Wettkampf, bei dem sich die Friedberger Akrobatinnen in einen wahren Titelrausch turnten. Die Bilanz im ausgezeichneten Endergebnis: insgesamt gingen zehn erste Plätze, drei zweite Plätze und ein fünfter Platz an den TSV Friedberg. Besonders sprechen die hervorstechenden hohen Artistik- und Technikwertungen zusammen mit den Platzierungen für sich. Beeindruckend ist dieses Ergebnis vor dem Hintergrund, dass fast alle Formationen anfangs des Jahres bzw. erst kurz vor der Bayerischen Meisterschaft neu zusammengestellt wurden und die Vorbereitungszeit entsprechend kurz war. Renovierungsarbeiten in der gut ausgestatteten Heimathalle und eine einwöchige Trainingssperre kurz vor dem Wettkampf brachten einen Start der Friedberger Mannschaft kurzfristig sogar ins Wanken. Dass die Sportlerinnen auf einem hohen Niveau trainieren und sich von diesen Umständen nicht aus der Ruhe bringen lassen, bewiesen sie dann am Wochenende in der voll besetzten Eggolsheimer Halle mit guter und motivierender Stimmung. Corina Wittmann und Felix Hohmann vertraten den TSV im Kampfgericht, während Trainerin Nina Wente zwischen Einturnhalle und Wettkampffläche hin und her sprang, um all ihre Mädchen bestmöglich zu betreuen. Die Friedberger stellten eine der größten Mannschaften und die Formationen wurden dementsprechend von den vielen mitgereisten Fans auf der Matte lautstark begrüßt.

Trainerin Nina Wente konstatiert: „in der Meisterklasse hatten unsere Starter trotz dieser großen Unterstützung zu kämpfen: Jacqueline Kreutzpointner musste ihre Podestübung aufgrund einer noch nicht verheilten Verletzung frühzeitig beenden und landete somit hinter einer Coburger Starterin auf dem zweiten Rang. Bei den Trios kämpften Emily Langenmayr, Elena Avgoustis und Alexandra Vugman um die Fixierung ihrer Elemente. Auch ihnen fehlte schlussendlich einer der geforderten 3-Sekunden-Halts, wodurch auch sie auf den zweiten Rang rutschten. Im Training noch sehr sicher turnend, führte dieses Ergebnis zu enttäuschten Gesichtern. Ähnlich erging es dem Nachwuchs-Trio mit Julia Weimer, Melanie Östlund und Ayleen Kutlu: ein Bodenelement wollte nicht klappen. Statt einem ersten war es dann ein fünfter Platz auf der Anzeigetafel. Mehr Glück hatten ihre Teamkolleginnen Chiara Dörsch und Nicole Schlotthauer bei den Nachwuchs-Damenpaaren: sie holten sich den verdienten ersten Platz im größten Starterfeld des gesamten Tages. Eine Altersklasse höher, bei den Schüler-Damenpaaren, sicherten sich Jana Semenchenko und Lilly Maresch (Startgemeinschaft mit dem SAV Augsburg) sowohl in der Balance- als auch in der Tempo-Übung souverän den ersten Platz. In der Jugend-Klasse gingen vom TSV gleich zwei Trios auf die Matte; in dieser Startklasse werden in der Regel drei Übungen gezeigt. Hier traten Lena Sandmeir, Alexandra Hesse und Nina Seebacher lediglich mit Balance an und erreichten hier einen hervorragenden zweiten Platz. Geschlagen wurden sie von ihren Vereinskolleginnen Lucia Gaag, Emelie Brauchle und Laura Kirschner, welche mit anspruchsvoller Akrobatik in allen drei Übungen den Titel nach Friedberg holten.

Bei den Junioren-Damenpaaren konnten Sina Lippert und Margaritta Vugman ihre schwierige Passage in der Balance-Übung nur kurz fixieren, zeigten ansonsten aber eine recht anspruchsvolle Übung. Auch ihnen war der Titel gewiss. Das Junioren-Trio mit Nicole Boxler, Lea Fuchs und Sophie Kirschner trat dann mit zwei Übungen an und überzeugte dabei mit sicheren und sauberen Elementen. Das brachte ihm jeweils den ersten Platz und den bayerischen Titel ein.

Besonders erfreulich: die Tageshöchstwertungen gingen im Nachwuchsbereich, als auch in der Leistungsklasse an den TSV Friedberg. Die Sportlerinnen Chiara Dörsch & Nicole Schlotthauer (22,61 Punkte), Emelie Brauchle, Lucia Gaag & Laura Kirschner (25,6 Punkte) und Lea Fuchs, Nicole Boxler & Sophie Kirschner (26,16 Punkte) durften in den jeweiligen Kategorien den begehrten Pokal in Empfang nehmen.

Das Gesamtergebnis zeigt, dass es zwar noch hier und da etwas zu tun gibt, aber die ersten Schritte im Hinblick auf die kommenden Deutschen Meisterschaften der Schüler und Junioren 2 am 11./12. Mai in Mainz-Laubenheim, bereits erfolgreich getätigt wurden. (wm-)

 

Als bayerische Meisterinnen im Damen-Nachwuchsbereich stiegen die Friedbergerinnen Chiara Dörsch (unten) und Nicole Schlotthauer vom Siegerpodest

 Sportakro 260418 Nicole Schlotthauer Chiara Dörsch

Das Schülerpaar Jana Semenschenko (unten) und Lilly Maresch (Startgemeinschaft mit SAV Augsburg) brillierten ebenso mit einem 1. Platz und dem begehrten Titel.

 Sportakro 260418 Jana Semenschenko Lilly Maresch

Den bayerischen Vizemeistertitel in der Balance eroberte das Damentrio Nina Seebacher (oben), Lena Sandmeir (Mitte) und Alexandra Hesse.

Sportakro 260418 Nina Seebacher Lena Sandmeir Alexandra Hesse

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20.04.18

Sportakrobatik

Mit Ambitionen auf Titeljagd

Neue Formationen des TSV Friedberg starten bei den bayerischen Meisterschaften im oberfränkischen Eggolsheim

Nachdem die Sportakrobaten des TSV Friedberg dieses Jahr schon viel im Ausland unterwegs waren (England, Portugal und zuletzt in der Schweiz), geht es diesen Samstag, am 21. April, nach Eggolsheim in Oberfranken: hier finden beim SV Eggolsheim die Bayerischen Meisterschaften aller Altersklassen statt. Vom Nachwuchs über die Schüler-  und Jugendklasse bis hin zur Junioren- und Meisterklasse messen sich die besten bayerischen Sportakrobaten aus Augsburg, Friedberg, Ellingen, Monheim, Weißenburg, Weiden, Kersbach, Eggolsheim und Coburg. Vom TSV Friedberg gehen insgesamt 22 Sportler in fast allen Altersklassen an den Start. Das wird dementsprechend ein anstrengender Tag für die Trainerinnen Nina Wente und Corina Wittmann, welche im Grunde den gesamten Tag im Einturnbereich verbringen und ihre Schützlinge nacheinander auf die Matte schicken. Ambitionen auf Podest-Plätze haben im Grunde alle, auch wenn noch nicht alle Formationen ein komplettes Wettkampfprogramm turnen. Denn Anfang des Jahres hat sich die Leistungsgruppe fast komplett neu zusammengestellt, es wurden neue Formationen gebildet und dementsprechend mussten Elemente neu erlernt und Choreographien neu erstellt werden. Vor allem für das Jugend-Trio Lena Sandmeir/Alexandra Hesse/Nina Seebacher bleibt es spannend. Nach dem Ausstieg der früheren Unterpartnerin Marlene Langenmayr aus dem Erfolgstrio, wurde Lena vom Nachwuchsbereich in den Leistungsbereich hochgestuft. In der neuen Konstellation blieben gerade einmal fünf Trainingseinheiten Zeit, um sich auf die Bayerische Meisterschaft vorzubereiten. Auch für alle anderen lief die Vorbereitungszeit nicht optimal: aufgrund einer Renovierung der Gerätehalle wurde in der letzten Woche das Training komplett eingestellt, sodass ein Start aller Friedberger Sportakrobaten auf der Kippe stand. Erfreulicherweise konnten die Friedberger beim befreundeten SAV Augsburg mittrainieren. „Auch wenn hier keine optimalen Bedingungen herrschen, hat uns der SAV mit seinem Engagement und Entgegenkommen vor einer Absage der Bayerischen Meisterschaft bewahrt“, so Trainerin Nina Wente.

Nun bleibt es spannend, was die 22 Sportler im Alter zwischen sechs und 19 Jahren schlussendlich auf der Matte abrufen können und ob alle Handstände, Strecksprünge bis hin zu 9/4-Saltos fehlerfrei präsentiert werden können.

Schlussendlich starten die Herzogstädter hochmotiviert in diesem Wettkampf auf bayerischer Ebene und sind in der Lage in den verschiedenen Altersklassen diesen und jenen Titel zu holen. (wm-)

Die Wettkampfdaten

Bayerische Meisterschaften in der Sportakrobatik

Samstag, 21.04.2018

Veranstalter: Bayerischer Turnverband

Ausrichter: SV Eggolsheim

Wettkampfstätte: Eggerbachtunrhalle, Eggolsheim, Schulstr.

Start: 10 h

TSV Sportakrobaten200418 kl

Beste Chancen bei den bayerischen Meisterschaften einen Titel zu holen hat das Akrobatentrio des TSV Friedberg Laura Kirschner (oben), Emelie Brauchle (unten) und Lucia Gaag

Foto: Werner Miller

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08.03.18

 Sportakrobatik

 Sensationeller Erfolg beim internationalen Maia Cup in Portugal

 Ein Friedberger Trio mit Lucia Gaag, Emelie Brauchle und Laura Kirschner. dringt auf höchster Ebene in die Weltspitze

 Die Sportakrobaten des TSV Friedberg können auf einen bisher sehr erfolgreichen Saisonstart blicken: nach einem tollen 5. Platz in Bristol/England brachten die Leistungssportler nun einen mehr wie bemerkenswerten 7. Platz aus Maia/Portugal mit nach Hause. Lucia Gaag, Emelie Brauchle und Laura Kirschner übertrafen in ihrer Altersklasse alle Erwartungen und hielten in der starken Konkurrenz des wohl größten Sportakrobatik-Turniers der Welt blendend mit. Das portugiesische Maia, nahe der Großstadt Porto kann sich rühmen, mit einer besonders schönen Sporthalle, dieses Event jedes Jahr so perfekt zu organisieren, dass es weltweit Beachtung findet und die Elite unter den Sportakrobaten magisch anzieht. Ingesamt traten die Friedberger aus der altbairischen Herzogstadt gegen 40 Trios an - nur die besten zwölf durften am dritten Wettkampftag den Finalkampf bestreiten. Mit einem Finalplatz hatte Trainerin Nina Wente im Vorfeld nicht gerechnet: „ Meine drei Mädchen sind stark, sie sind zurecht nach ihrem Deutschen Meistertitel in den Bundeskader berufen worden“. Was den Maia Cup aufwertet: hier starten vier Wochen vor der Weltmeisterschaft einige WM-Teilnehmer, weshalb ein Finalplatz wirklich schwer zu erreichen ist“.

Ein erstes Fünkchen Hoffnung in Richtung Finale entstand nach der Dynamic-Übung, welche am Freitag gezeigt wurde. Lucia, Emelie und Laura zeigten eine nicht ganz perfekte Übung, ein choreographischer Stolperer schlich sich ein und der Schraubensalto geriet etwas weit nach hinten. Trotzdem gab es gute 25,75 Punkte vom Kampfgericht, was schlussendlich den 9. Platz bedeutete. Motiviert traten die drei dann am Samstag in aller Früh mit ihrer ausdrucksstarken Balance-Übung an. Viele ihrer Fans verfolgten da ihren Auftritt im Livestream und fieberten mit ihren Verehrten. Ein kleiner choreographischer Fehler brachte das Trio aber nicht aus dem Konzept. Ansonsten turnte das Trio sehr sauber und erhielt dafür hohe 26,50 Punkte. Nachdem alle 40 Gruppen in der Altersklasse 11 bis 16 Jahre ihre Übungen absolviert hatten, stand es dann tatsächlich fest: Finale für Lucia, Emelie und Laura. Nach den zwei geturnten Übungen konnten sie sich als insgesamt Achte Platzierte qualifizieren. Die Freude war riesig, denn somit bestand die Möglichkeit, am Sonntag nochmal die Balance-Übung zu turnen und zu beweisen, dass sie auch ohne kleine Fehler durch ihr Programm kommen können. Dies gelang ihnen dann auch mit Bravour: die Final-Übung lief perfekt, dem Kampfgericht blieben kaum Möglichkeiten, aus dieser Darbietung etwas abzuziehen. Mit dieser gelungenen Leistung arbeite sich das Friedberger Team sogar auf den 7. Platz vor und hatte sogar die gleiche Punktzahl wie die 6. Platzierten. Ein sensationeller Erfolg für Lucia, Emelie und Laura.

An sie geht der besondere Glückwunsch der Turnabteilungsleiterin Sabine Walter, nicht weniger an Trainerin Nina Wente, einst selbst auch erfolgreiche Sportakrobatin, die es versteht, als bayerische Landestrainerin, die Friedberger Sportakrobaten auf ein Leistungsniveau zu bringen, das es erlaubt bei Events wie dem internationalen Maia Cup, ein Erfolgserlebnis zu machen. Ohne Pause ist nun das Trio bereits in der Vorbereitung für den nächsten Wettkampf. Denn bereits in zwei Wochen sind die Sportakrobaten wieder unterwegs, dieses Mal mit einer größeren Mannschaft: es geht zu einem Turnier nach Winterthur in die Schweiz (wm-)

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In ästhetischer Pose und mit akrobatischer Höchstleistung turnte sich das Trio des TSV Friedberg mit Lucia Gaag, Emelie Brauchle und Laura Kirschner beim Maia Cup in Portugal auf einen mehr wie guten 7. Platz

Foto: F. Piqueiro


AZ02.03.18

Friedbergerinnen turnen aufs Podest

Vor vielen Zuschauern zeigten Chiara Dörsch und Nicole Schlotthauer beim bayerischen Nachwuchsturnier in Augsburg eine gute Vorstellung.
Bild: Jasmin Winterholler

Beim bayerischen Nachwuchsturnier in Augsburg zeigen auch zwei Nachwuchspaare bemerkenswerte Leistungen. Es gibt auch Goldmedaillen für den TSV.

Beim SAV Augsburg-Hochzoll durften die Nachwuchs-Sportakrobaten des TSV Friedberg ihr Können unter Beweis bestellen. Beim „direkten Nachbarn“ wurde das bayerische Nachwuchsturnier ausgetragen, bei dem Friedberger etliche Podestplätze ergattern konnten.

Der TSV Friedberg schickte in Augsburg zwei Nachwuchsformationen an den Start, zusätzlich traten auch drei Gruppen aus dem Leistungsbereich zur Vorbereitung auf die kommenden Wettkämpfe an.

Julia Weimer, Melanie Östlund und Ayleen Kutlu traten in ihrer Altersklasse Trios A2 gegen vier andere Teams an. Etwas nervös präsentierten sie ihre Übung das erste Mal überhaupt an einem offiziellen Wettkampf. Sie konnten ihre Trainingsleistung recht gut abrufen, allerdings schlich sich zum Ende ein Fehler beim geworfenen Streck-sprung ein, sodass sie durch diesen Patzer den ersten Platz ganz knapp verpassten und die Sportler aus Eggolsheim vorbeiziehen lassen mussten. Das Team mit Nachwuchs-Trainerin Corina Wittmann war mit dem zweiten Platz jedoch sehrzufrieden, da es vor allem für die kleine Ayleen nicht einfach war, sich erstmals einem Kampfgericht zu präsentieren.

Bei den A1-Damenpaaren traten Chiara Dörsch und Nicole Schlotthauer im größten Starterfeld des Tages an. Ihnen erging es ähnlich wie ihren Vereinskolleginnen: Aufgrund eines Fehlers beim Flick-Flack mussten die beiden Platz eins einem Team aus Augsburg überlassen. Knapp geschlagen landeten die beiden somit auf dem guten zweiten Rang in einem insgesamt sehr eng beieinanderliegenden Starterfeld von zwölf Paaren. Somit verteidigten sie ihren zweiten Platz aus dem Vorjahr.

Die drei Friedberger Leistungsklassen-Formationen konnten alle beweisen, welches Potenzial in ihnen steckt. Es war klar ersichtlich, wie sich die Sportakrobatinnen aus der Herzogstadt vom übrigen Starterfeld abhoben. Jana Semenchenko und Lilly Maresch (Startgemeinschaft mit dem SAV Hochzoll) sowie Sina Mahl, Lena Sandmeir und Lea Hackl sicherten sich jeweils die Goldmedaille.

Die deutschen Meister Lucia Gaag, Emelie Brauchle und Laura Kirschner kassierten für einen Ausrutscher in ihrer Übung einen deutlichen Abzug, sodass es nur zum dritten Platz reichte. Dennoch zeigten sie ansonsten die anspruchsvollste Übung des Tages, die sie auch beim internationalen Maia-Cup in Portugal (wir berichteten) zeigen werden.


     27.02.18

Auf Tour zum internationalen Maia Cup

Friedberger Trio mit Lucia Gaag, Emelie Brauchle und Laura Kirschner startet beim weltweit größten Turnier in Portugal

Diese Woche steht ein ganz besonderes Ereignis auf dem Programm der Friedberger Sportakrobaten: am Mittwoch, den 28.02.18 geht es für 6 Tage zum internationalen Maia Cup in der Nähe von Porto/Portugal. Für den TSV geht dieses Mal die Jugend-Formation mit Lucia Gaag, Emelie Brauchle und Laura Kirschner an den Start, welche bereits bei Wettkämpfen in Belgien, Polen und Italien internationale Luft schnuppern konnte. Begleitet werden sie von Heimtrainerin Nina Wente sowie von Kampfrichter Ian De Schoenmacker. Der Maia Cup gilt neben den Welt- und Europameisterschaften als das größte Turnier weltweit, zudem wird gleichzeitig auch noch der World Cup ausgerichtet, sodass hier die absolute Elite der Sportakrobatik aufeinander trifft und es einiges zu sehen werden gibt.

 In der Altersklasse Age Group 1, in welcher Lucia, Emelie und Laura antreten, gehen insgesamt 41 Trios aus neun Nationen an den Start. Dies bedeutet für die drei Friedbergerinnen die größte Herausforderung, der sie sich jemals gestellt haben. Die drei sind in Topform und bestmöglich vorbereitet, in unzähligen Trainingsstunden wurde hart an den letzten technischen Details und an choreographischen Feinheiten gearbeitet. Dennoch: bei dieser großen Konkurrenz auf internationalem Höchstniveau wird es extrem schwierig, in die Nähe des Finales der besten zwölf Trios zu kommen.

 Am Freitag startet der Wettkampf mit der Dynamic-Übung, die drei Friedbergerinnen werden hier eine spritzige Choreographie mit Schrauben und Doppelsaltos zeigen. Am Samstag folgt dann Balance, welche bei Lucia, Emelie und Laura dramatisch und sehr ausdrucksstark gestaltet ist. Die Wertungen dieser beiden Übungen werden zusammengerechnet, die besten zwölf Teams dürfen dann am Sonntag im Finale nochmals ihre Balance-Übung zeigen. Vor dem offiziellen Wettkampf stehen vor Ort am Mittwoch und Donnerstag noch Trainingseinheiten an, am Montag den 05.03. geht es dann wieder zurück in die Heimat. Zwischen den festen Trainings- und Wettkampfzeiten bleibt auch Zeit, bei Freizeitangeboten des Veranstalters teilzunehmen, sich die Stadt anzuschauen und der absoluten Elite beim World Cup zuzuschauen.

 Die kleine Friedberger Delegation ist gespannt, wo sich die Sportler bei diesem außergewöhnlich großen Starterfeld einordnen werden. „Ziel ist es, die beste Trainingsleistung auch unter extremen Bedingungen auf der Matte zu zeigen. Lucia, Emelie und Laura wurden seit diesem Jahr in den Bundeskader berufen und möchten dem ebenfalls vor Ort anwesendem Bundestrainer Igor Blintov vom SC Riesa zeigen, wie stark sie in den letzten Monaten geworden sind“, so TSV Trainerin Nina Wente. (wm-)

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Die in den Bundeskader des DSAB berufenen TSV Sportakrobaten Lucia Gaag (rechts), Emelie Brauchle und Laura Kirschner (oben) starten beim internationalen Maia Cup in Portugal

Foto: Felix Kuntoro


23.02.18

Im Fokus des bayerischen Nachwuchsturniers

Friedberger Formationen starten in Augsburg ins neue Wettkampfjahr

Nachdem die Sportakrobaten des TSV Friedberg vor drei Wochen sehr erfolgreich im englischen Bristol unterwegs waren, geht es nun auch für den Nachwuchs richtig zur Sasche. Nur einen Katzensprung entfernt findet das das bayerische Nachwuchsturnier am kommenden Samstag, 24. Februar, beim 2 Kilometer entfernten SAV Augsburg-Hochzoll statt, weshalb sich die jüngeren Sportakrobatinnen über viele Fans freuen können. Die Friedberger sind dabei mit insgesamt fünf Formationen vertreten, wobei drei davon im Grunde nicht mehr im Nachwuchsbereich starten, aber für eine optimale Wettkampfvorbereitung dennoch auf die Matte gehen dürfen.

Julia Weimer, Melanie Östlund und Ayleen Kutlu bestreiten in der Nachwuchsklasse A 2 ihren ersten offiziellen Wettkampf. Für Ayleen ist es sogar ein Debut, während ihre Unterfrauen Julia und Melanie als Oberfrauen bereits Wettkampfluft schnuppern durften. Schon bei der Friedberger Vereinsmeisterschaft im letzten Jahr hat das Trio gezeigt, dass sie stark motiviert ihre Trainingsleistung deutlich steigern können, wo es durchaus spannend wird, ob sie damit auch ihre Konkurrentinnen in Schach halten können.

In der Altersklasse A1 wird der TSV mit Chiara Dörsch und Nicole Schlotthauer durch ein sehr junges Damenpaar vertreten. Es erhofft sich nach einem zweiten Platz beim letzten bayerischen Nachwuchsturnier im Herbst 2017 auch diesmal wieder einen Platz auf dem Treppchen. Zwar treten die beiden mit zwölf A1-Paaren aus sechs Vereinen gegen das größte Starterfeld an, möchten aber mit ihrer Stabilität, guter Flughöhe und neuen Aufgängen das Kampfgericht überzeugen.

Die Chance, sich vor den kommenden Wettkämpfen nochmal einem Kampfgericht zu präsentieren, nutzen gleich drei Formationen, die bereits in der Vollklasse trainieren. In der Altersklasse Jugend schicken die Friedberger gleich zwei Trios ins Rennen. Eines davon, bestehend aus Sina Mahl, Lena Sandmeir und Lea Hackl, holte sich beim letzten bayerischen Nachwuchsturnier die Goldmedaille und präsentiert sich nun das erste Mal in der Leistungsklasse. Das andere Trio kann mit expliziter Erfahrung sogar einen Deutschen Meistertitel vorweisen: Lucia Gaag, Emelie Brauchle und Laura Kirschner nutzen den Wettkampf als letzte Vorbereitung für den internationalen Maia Cup in Portugal in der kommenden Woche. In der Altersklasse Schüler wird das Team durch Jana Semenchenko und Lilly Maresch (Startgemeinschaft mit dem SAV Augsburg) komplettiert. Beide hoffen, mit ihrer gefühlvollen Balance-Übung, das Kampfgericht mit neuen Elementen und ausgefeilter Technik überzeugen zu können.

Das bayerische Nachwuchsturnier bietet den jungen Sportakrobatinnen des TSV Friedberg beste Gelegenheit sich weiter zu profilieren, da ihnen im nahen Augsburg-Hochzoll doch ein meist langer Anfahrtsweg zu ihren in der Regel hochrangigen Wettkämpfen im In- und Ausland erspart bleibt. (wm-)

Ihren ersten offiziellen Wettkampf bestreitet beim bayerischen Nachwuchsturnier das Friedberger Akrobatentrio Ayleen Kutlu (oben), Melanie Östlund (Mitte) und Julia Weimer

Foto: Corina Wittmann

 

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AZ09.02.18

Geglückte Premiere

Mädchen-Trio des TSV Friedberg belegt beim King-Edmund-Cup in Bristol Platz fünf und vertieft dabei auch noch die Städtepartnerschaft mit Chippenham. Von Ulrike Hesse

Das war die Anfangspose der drei Friedberger Sportakrobatinnen Nina Seebacher, Alexandra Hesse und Marlene Langenmayer beim King-Edmund-Cup in Bristol.
Foto: Ulrike Hesse

Zum ersten Mal nahmen drei Sportakrobatinnen des TSV Friedberg – Nina Seebacher, Alexandra Hesse und Marlene Langenmayer – am King-Edmund-Cup in Bristol teil und besuchten gleichzeitig die Friedberger Partnerstadt Chippenham. England hielt für die kleine Reisegruppe viele spannende und erstaunliche Momente bereit.

Schon das Einsteigen ins Auto brachte den ersten Lacher, als die Fahrer das Lenkrad auf der linken Seite vermissten. Mit jeder gefahrenen Meile wurde das Steuern aber vertrauter und die Beifahrer entspannten sich zusehens.

In Chippenham angekommen, wartete abends noch ein leckeres Essen im Pub auf die Reisenden aus Deutschland, die dann jedoch auf Zebrasteak oder Kängurufilet von der Tageskarte verzichteten und es bei Pommes, Pudding oder Lasagne beließen. Nach dem ersten erfolgreichen Wettkampftag wurden die Sportler von Silvia und Terry Gibson nach Lacock entführt, dem Dorf, in dem Harry Potter schon gezaubert hat. Die Magie des Abends hielt wohl auch am nächsten Tag noch an, denn am Ende des zweiten Wettkampftages strahlten die drei über einen fünften Platz. Nur Teams aus Portugal und England lagen vor ihnen, 15 andere, darunter auch drei deutschen Formationen, ließen die Friedbergerinnen hinter sich.

Mit Champagner empfing sie ihr Gastgeber Jim Hall daher stilecht in seinem Cottage. Den Fasan, den es zu essen gab, hatte der begeisterte Jäger selbst erlegt. Dass Jagd in England noch immer ein so beliebtes Hobby ist, erstaunte die Gäste zwar, trotzdem freute sich Nina Seebacher über die schönen langen Schwanzfedern, die sie als Andenken geschenkt bekam.

Die Tage vergingen wie im Flug und nachdem sogar der morgendliche Stau auf der M25 rund um London gut überstanden war, verabschiedeten sich Nina Seebacher, Alexandra Hesse und Marlene Langenmayer zufrieden und voller neuer Eindrücke von der Insel: „Auf Wiedersehen im nächsten Jahr und danke an das Chippenham Komitee für die tolle Unterstützung“.